
Oktober
2011
Liebe
Freunde
vom Weingut Julius Treis
Der
Herbst ist da, mal stürmisch und mal regnerisch und
so wundert es mich nicht, dass man in
den Abendnachrichten als zentrales Thema
laufend über die Notwendigkeit eines
RETTUNGSSCHIRMs berichtet.
Zuerst dachte ich, es wäre nur ein
Taschenknirps, aber jetzt habe ich verstanden,
dass uns bei dieser besonderen Wetterlage
nur ein ausreichend großer Marktschirm
weiterbringt. Was für ungemütliche
Aussichten...
Trübes Klima sogar am schönen
Mittelmeer. In Hellas protestiert man
schon dagegen.
Und dann wurde in diesem Jahr Udo Jürgens
77 und besingt immer noch den griechischen
Wein. Der kommt inzwischen ja, wie man
weiß, aus einem Faß ohne
Boden. Deshalb wird täglich vermeldet,
dass das fehlende Volumen doch noch höher
ist als vorher berechnet. Aber wir Deutsche
können zum Glück ja liefern,
auch Wein in allerbester Qualität.
„
Darauf einen Ouzo“. Man muß die
schlechten Nachrichten ja schöntrinken.
Das Jahr 2011 zeigt aber auch erfreuliche
Nuancen:
Alle Moselwinzer haben ein zufriedenes
Gesicht, Qualität und Quantität
der diesjährigen Ernte sind höchst
erfreulich. Es wird vielleicht das Jahr
der Superlative: Der früheste Austrieb
seit es Aufzeichnungen gibt, die früheste
Traubenlese seit Menschengedenken. Beste
Mostgewichte, herrliche Aromen und hohe
Extraktwerte. Wir haben sogar durch strenge
Selektion eine Trockenbeerenauslese mit
218 Grad gelesen. Rekord!
Sie
erinnern sich vielleicht noch, im letzten
Jahr ernteten wir besonders wenig.
Und so sind wir schon mit einigen Abfüllungen
früher als sonst ausverkauft. Die
gute Presse für unsere Weine taten
das übrige, denn lt. dem Magazin
WEINWELT kam aus unserem Haus der beste
2010er Moselwein und unser Weingut wurde
unter Deutschlands TOP 10 genannt.
Durch
die frühere Lese sind gottlob
schon einige Weine der frühen Sorten
vergoren und konnten bereits abgefüllt
werden. (Bevor wir auch noch den Weinnotstand
ausrufen müssen.) . Müller-Thurgau
und Kerner gibt es also quasi schon als „Primeur“.
Investieren
Sie jetzt in Wein, der bringt sowieso
mehr Prozente als Ihre Spareinlagen.
Und das „Gold im Glas“ ist
zudem noch erschwinglicher als anderes
Edelmetall. Und außerdem sind Sie
mit unseren Weinen immer flüssig.
Gründe genug für eine positive
Rückmeldung. Wir liefern November/Dezember
wieder zu erfreulichen Preisen.
Trinken wir auf eine hoffnungsvolle
Zukunft. Nicht nur einmal an Silvester,
sondern jeden Abend nach der Tagesschau.
Essen wir dazu noch Gyros, Oliven und
Schafskäse, dann läuten wir
vielleicht das neue Wirtschaftswunder
ein.
Und darauf laßt uns nun das Glas
erheben.
„
Prosit, Herr Rösler & Co,… und
auf unser aller Wohlergehen!“
Reichliche
Grüße sendet all
unseren treuen Weinkunden in der Euro-Zone
Ihre Winzerfamilie von der Mosel
Theo und Irma Treis mit Anhang
Pssst:
Noch etwas aus der Klatschpresse:
Unser Tobias zeigt sich momentan mit
der
Mosel-Weinkönigin Hand in Hand.
Watt sagste nun?
Ach so, der Hl. Vater war ja auch noch
2011 in Deutschland – und wir haben
wieder einen festen Glauben…
Alles wird gut…
Auslieferungs-Termine:
02. Nov. - 05. Nov. 2011
Raum Sachsen-Zwickau-Leipzig
07. Nov. - 10. Nov. 2011
Raum Frankfurt-Nürnberg-München-Hof-Greiz-Plauen
14. Nov. - 17. Nov. 2011
Raum Köln-Krefeld-Düsseldorf-Aachen
21. Nov. - 26. Nov. 2011
Ruhrgebiet - Münsterland
05. Dez. - 10. Dez. 2011
Raum Braunschweig-Hannover-Magdeburg-Berlin,
Cottbus-Dresden-Chenitz-Erzgebirge
April 2011
Liebe Weinfreunde
In einem klassischen Familienbetrieb, wie in unserem Weingut, ist der
Nachwuchs von klein auf ganz selbstverständlich integriert. Unser
Paulinchen bekam also 2010 von Oma und Opa einen kleinen Weinberg überschrieben. Jetzt haben wir auch die erste Ernte lieblich abgefüllt und so
passt der Wein zu ihrem sonnigen Wesen.
Ich selber war auch noch grün hinter den Ohren, da beflügelte mich schon
die Arbeit im Weinberg. Mit 4 Jahren auf Papas Schoß den Traktor lenken,
das fand ich ganz großartig. Trauben durfte ich im Herbst auch vom Stock
schneiden und es gab sogar einen Groschen Lohn pro Eimer. Im Frühjahr fand man hinter den Rebstöcken schon mal Schokoeier, die der Osterhase auf der Flucht verloren hatte. Und so war ich immer gerne und voller Eifer und Begeisterung dabei, wenn es in den Weinberg ging. Ich war ja den Erwachsenen eine soooo große Hilfe. Als ich vor der Berufswahl stand, war der grüne Beruf schon längst verinnerlicht.
Auch jetzt ist der Beruf des Winzers noch immer eine stramme Herausforderung. Jeder Jahrgang ist anders. Mit einem Most, wie dem aus
2010, mußten wir Winzer besonders bedacht umgehen. Gärung und Klärung brauchten mehr Zeit, als sonst üblich. Ein früheres Abfüllen hätte die Weine
strapaziert und man hätte später im Glas nicht viel Freude daran gehabt.
Jetzt sind wir aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Zwei größeren
Weinbaubetrieben mußte ich sogar bei diesem schwierigen Jahrgang mit Rat und Tat zur Seite stehen, denn die Weine lagen ungewöhnlich hoch in
der Säure. Mancher Kollege war da mit seinem Latein am Ende, denn es hieß, so einen schwierigen Jahrgang hätte es zuletzt 1948 gegeben!?! Hier war fachmännische Begleitung nötig, damit die gärenden Moste einen
biologischen Säureabbau mitmachen konnten. Die Weine sollen ja schmecken. Außerdem gab es 1/3 weniger Ertrag, so wenig, wie seit 25 Jahren nicht mehr. Deshalb durfte bei dieser kleinen Ernte nichts schief gehen. Mit dieser önologischen Herausforderung bleibt uns der 2010er in Erinnerung. Jetzt probieren sich die 2010er sauber und harmonisch und zeigen eine vollmundige Frucht.
Die jetzigen schönen warmen Frühlingstemperaturen bringen, nach einem schneereichen Winter, die Natur plötzlich und ungestüm zum Grünen und Blühen. Und schon sind wir mit der Vegetation 14 Tage vor der Zeit, was uns an sich freuen könnte. Jetzt befürchten wir nur noch den Temperatursturz, wenn die Eisheiligen im Mai kommen. Hoffentlich erfriert das junge Blattgrün nicht noch. Wir werden vorsorglich mal mit der Bittprozession gehen.
Im Grünen sind wir am liebsten auch bei unseren Freizeitgestaltungen. Der Vater geht in lodengrün vorsichtig auf die Pirsch, da wo im Mai jetzt die Bäume ausschlagen. Aua! Und ich vergnüge mich mit dem Golfschläger auf
dem Green. Mutter hat den grünen Daumen und sucht gerade im Wald Bärlauch und Waldmeister für die „Küchenschlacht“ am kommenden WeinWanderWochenende. Ich hoffe, auch bei Ihnen ist alles im grünen Bereich. Dann sehen wir uns ja bald wieder, wenn ich Ihnen die gefüllten antikgrünen Flaschen ins Haus bringe. Ich freue mich über Ihre Post und sende Ihnen beschwingte Frühlingsgrüße.
Ihr Jungwinzer Tobias Treis
Ganz nebenbei bemerkt, nicht nur die Marsmännchen sind grün, auch die Landesregierungen werden offensichtlich immer grüner: In Rheinland-Pfalz sind es seit der Wahl vor vier Wochen 15,4 %, in Baden-Württemberg sogar
24,2%. Eine grüne Welle geht durchs Land, ganz ohne Ampelverkehr.
Auslieferungs-Termine:
2. Mai - 7. Mai 2011
Ruhrgebiet, Dortmund, Essen, Menden
9. Mai - 14. Mai 2011
Bonn, Köln, Düsseldorf, Aachen, Krefeld, Belgien, Holland
16. Mai - 21. Mai 2011
Berlin, Magdeburg, Braunschweig, Dresden, Chemnitz, Meißen
23. Mai - 28. Mai 2011
Sachsen, Leipzig-Zwickau und Umgebung
30. Mai - 4. Juni 2011
Frankfurt, Nürnberg, Augsburg, Baiersbronn, Baden-Baden, München, Greiz, Plauen
6. Juni - 11. Juni 2011
Norddeutschland, Hannover, Hamburg, Bremen, Greifswald
Oktober
2010
War das Wetter 2010 Kachelmanns Rache?
Im
April sah es noch verheißungsvoll
aus mit frühsommerlicher Wärme
bis fast 30 Grad und außergewöhnlicher
Trockenheit, und dann kam der kalte
verregnete Wonnemonat. Und weil wir
der Bauernregel
im Abreißkalender „Mai
kühl
und naß, füllt dem Bauer
Scheun´ und
Faß“ geglaubt hatten,
wundern wir uns jetzt doch über
das geringe Ergebnis. Mit einem Drittel
weniger Traubenmenge
hatte nämlich keiner gerechnet.
Dazu verzeichnet der neue Weinjahrgang
trotz
der noch erfreulich hohen Öchslegrade
aber auch Säurewerte im zweistelligen
Bereich. So ungewöhnliche Mostwerte
haben wir noch nicht erlebt. Wer
ist also verantwortlich für
die 2010er Wetterkapriolen? Der Ex-TV-Wettergott?
Manche weibliche
Wettergeschädigte wollen deshalb
die Anklage erweitert sehen, andere
wiederum
fordern die Freilassung des Schweizers,
der doch immer so schön das
Hoch verkündet
hatte. Sie wissen nicht, wer Kachelmann
ist? Kleiner Hinweis: So heißt
nicht der Fliesenleger im Gefängnis!
Oder
ist jemand ganz anderes verantwortlich?
Es gab ja den Klimagipfel in Kopenhagen
und den Klimadialog in Bonn. Wird
der Klimawandel jetzt so definiert:
Sonnenschein
gleich
Mangelware. Aber das Wort „Mangelware“ kannte
man vor 20 Jahren nur in der DDR. Wir erinnern
uns „Das schlechte Wetter in seinem
Lauf, hält auch der Regenschirm nicht
auf“. Unsere Politiker versprechen
uns natürlich mal wieder das Blaue
vom Himmel: Die CDU verspricht „Wetterbesserung
in 2011, vor allem für Kleinverdiener,
Alleinerziehende und Rentner.“ Der
FDP schweben „Temperaturerhöhungen
von 5 bis 7 Grad“ vor. Die Grünen
wollen mit höherer Ökosteuer
weiter in die Sonnenenergie investieren
und die Schlechtwetterwolken reduzieren.
Die SPD fordert „Gleiches Wetter
für In- und Ausländer“ Wie
soll also die kommende Koalition für
Umweltkatastrophen aussehen?
Wir hatten in diesem Jahr übrigens
allen Grund zur Hoffnung auf einen herausragenden
Weinjahrgang. Ist doch unser erstes Enkelkind
2010 geboren. Und für „das Paulinchen“ sollte
doch vom Besten des Jahrgangs ein großes
Depot in der Schatzkammer landen. Vielleicht
braucht sie aus ihrem Geburtsjahrgang etwas,
wenn sie 2028 Weinkönigin
wird?!
Positiv betrachtet, wird
der neue Jahrgang sicher
zu den
lagerfähigsten seines
Jahrzehntes zählen. Ist
ja auch schon was…
Aber noch gibt es für
Sie, liebe Freunde, etwas von
den
vorausge
gangenen überdurchschnittlich guten
Weinjahrgängen. Bei meinen Auslieferungsfahrten
wie immer zu den günstigen „Ab-Hof-Preisen“.
Bestellen Sie gleich ausreichend.
Es
grüßt Sie sehr herzlich mit
der „Sonne im Glas“
Ihr Weingut Julius Treis
Auslieferungs-Termine:
Woche 2. bis 6.-11.
Frankfurt bis München-Leipzig-Plauen
Woche
8. bis 13.11.
Hannover bis Berlin-Magdeburg
Woche
15. bis 20.11.
Erzgebirge, Zwickau,
Dresden
Woche
22. bis 27.11.
Ruhrgebiet
Woche
29.11. bis 4.12.
Norden, Hamburg-Bremen
Woche
6. bis 11.12.
Köln-Düsseldorf,
Aachen-Holland-Belgien
März
2010
Endlich:
Die Wärme kehrt zurück.
Wurde
ja auch langsam Zeit.
Nach einem gefühlten halbjährigen
Winter vermeldet der Deutsche Wetterdienst
in diesem Monat endlich mal etwas Neues.
Man merkt es jetzt auch selber überall: Der
Frühling ist zum Frühlingsanfang
tatsächlich
angekommen. Die
Gartencenter haben wieder Hochkonjunktur
und die Blumenkästen werden ostereierbunt.
Die Fenster dürfen auch wieder
weit aufgerissen werden, ohne dass
jemand
ruft „Es zieht!“ Die Wildgänse
kommen zurück
und die Eisdielenpächter auch.
Auf den Spielplätzen tummeln sich
Mütter und Kinder und üben
Fahrradfahren. Motorräder
dürfen auch wieder
für eine Spritztour aus der
Garage. Die Outfits der Nachbarmädels
werden auch knapper und man zeigt
jugendliche Reize. Der Spargel wächst,
Tulpen und Bärlauch
auch. Frühlingsgefühle
stellen sich ein und man spaziert
nun händchenhaltend
mit dem Schatz, ganz ohne Handschuhe.
Die Golfplätze sind auch wieder
bespielbar und man könnte eigentlich
schon kurze Hosen tragen. Man schrubbt
eifrig die Gartenstühle
und denkt schon wieder ans Grillen.
Haben
Sie den Frühling auch bemerkt?
Ganz anders? Vielleicht wurden Sie
sogar romantisch?
…„süße, wohlbekannte Düfte,
streifen ahnungsvoll das Land“?
(Mörike)
Nun
ja, beim Duft sind wir nun mit den
gerade abgefüllten 2009er auch ganz
in diesem jahreszeitlichen Hoch. Die
gesamte Kollektion ist außerordentlich
gut für angenehme Empfindungen,
ganz besonders auf der Zunge. In jugendlicher
Top-Form kommen sie daher, die kecken
Moselanerinnen von 2009, herrlich beschwingt
und anmutig frisch. In der Nase liegen
die natürlichen anregenden Aromen
von saftigen Früchtchen. Und auf
der Zunge tanzen sie romantisch verspielt
umher, dazu nur leicht alkoholisiert,
so schön moseltypisch. Das macht
uns Lust auf die ehrbaren Genüsse,
für die man ein Glas benötigt.
Diese Freuden sind zudem tageslichttauglich
und dürfen in allen Ehren ausgelebt
werden. Auch in geselliger Runde.
Tanken
auch Sie mal wieder richtig auf,
denn „der Geist kann nicht
im Trocknen wohnen“ (Goethe).
„Auf
den gesunden Geist… , in Deutschland,
Irland und anderswo“
Also,
keine Frühjahrsmüdigkeit
zulassen, raus aus dem Grau… Wir
liefern Ihnen hierfür Weiss, Rosé und
Rot. Auch Prickelndes. Auch für
den „Zweiten Frühling“.
Machen Sie sich einen schönen
Lenz.
Es grüßt Sie ganz herzlich
das
Moselweingut Julius Treis
P.S.
Aber denken Sie bei Ihrer Bestellung
daran, die Tage werden jetzt wieder länger…!
Unsere
Frühjahrs-Auslieferungs-Routen in
der Woche:
7.4.
- 11.4.
Süddeutschland -
Frankfurt - Karlsruhe - München
bis Zwickau
13.4. - 15.4.
Ruhrgebiet - Münster
- Dortmund - Duisburg - Essen
21.4. - 25.4.
Norddeutschland - Hannover
- Bremen - Hamburg
27.4. - 29.4.
Raum Köln-Bonn - Düsseldorf
- Aachen - NL
4.5. - 7.5.
Ostdeutschland - Chemnitz
- Dresden bis Erzgebirge
11.5. - 16.5.
Berlin - Cottbus -
Magdeburg
Herbst
2009
„Der
Wein hat eine schöne Nase…“
Liebe Wein- und Gourmet-Liebhaber,
amüsiert las ich neulich im Internet
die Verkostungsnotizen nach einer Präsentation
eines Winzerkollegen und bewunderte die
phantasievollen Beschreibungen des anerkannten
Szene-Journalisten. Danach versuchte
auch ich die Riech- und Schmeckeindrücke
mit der Präzision eines Sternekochs
und der Nase eines Parfümherstellers
in Gedanken wahrzunehmen. Probieren Sie
es auch einmal aus und verinnerlichen
Sie beim schnüffelnden Schmökern
das facettenreiche Aromenspektrum der
sechs beschriebenen Rieslingweine.
1.
„Gleich in der Nase der Duft
von frisch aufgebrühtem Earl Grey,
Verbene, Zitronengras, Ingwer. Dicht
und konzentriert, kraftvoll und mit einer
gerbstoffigen, wieder an schwarzen Tee
erinnernden Herbe und einem halben Löffel
Kastanienhonig.“
2.
„In der Nase sehr herb und eigen,
Campari-O, Noilly-Prat, Sponti. Nach
dem ersten Nasenstüber der erste
Schluck genauso eigenwillig, voller wild
durcheinander purzelnder Aromen, die
sich gar nicht recht zuordnen lassen
wollen und auch ständig vom Duft überdeckt
werden.“
3.
„Wieder eine käsige Nase,
erinnert an reifen Gouda, der etwas zu
lange neben Gorgonzola gelegen hat, dazu
ein Ton von zerriebenen Butterblumen
und Löwenzahn.“
4.
„Hundefellnase, metallisch,
danach Puffreis und Primärfrucht.“
5.
„Eigenwillige Nase, die mich
im ersten Moment an Dosenmais und Gänseblümchen
erinnert, bis kräuterige und malzige
Aromen darunter zum Vorschein kamen und
sich ein Stelldichein mit Litschi, Ananas,
Granatapfel und Passionsfrucht gaben.“
6.
„Formosa-Oolong-Nase, Kerbel,
Estragon, aber auch Minze. Dazu Weinbergspfirsiche
und Nektarinen, zarter Schmelz von Toffee,
ein Duft wie aus einer Schachtel Quality-Street-Bonbons.“
Potz-Blitz,
das alles können Mosel-Rieslinge…???
Was dieser Weinprüfer mit seinem
begnadeten Riechkolben alles erfassen
kann!!! Ich habe zwar auch ein Näschen
für Rebsorten-, Qualitäts-
und Jahrgangstöne, aber so nasenfüllend
ausschmücken kann ich das nicht.
Das hätte noch nicht einmal Michael
Jackson –Gott hab ihn selig- mit
seinem besten Stück hingekriegt,
auch nicht Loriots berühmte Knollennasen
beim Kosten von 70 Jahre alten Lafite
Grand Cru und schon gar nicht die snobistischen
Prominenten, die gerne am Spiegel riechen….
Vielleicht wird uns das Beschnuppern
aber bald sowieso erschwert, wenn wir
wegen der angekündigten Schweinegrippe
nur noch mit einem Tuch vor der Nase
herum laufen werden. Dann können
wir –Hatschiiii- in gar nichts
mehr unsere Red Nos reinstecken.
Unser
Tobias jedenfalls hatte mit seiner
Präsentation in der Weinwelt dieses
Mal wohl auch die Nase vorn. Er hat uns
nämlich im berühmten Weinführer
„
Gault Millau 2009“ (sprich: Gor
Mio) eine erste Traube für die gute
Kollektion unseres Weingutes erarbeitet.
Und so zählt unser Traditionsgut
jetzt auch druckfrisch zu Deutschlands
besten Weingütern.
Bestellen
Sie jetzt zu unseren günstigen „Ab-Hof-Preisen“ zur
beliebten „Frei-Haus-Lieferung“,
auch die Weine, die später nur den
Fachhändlern vorbehalten sind, dann
können Sie Ihren lieben Gästen
an den Feiertagen und auch sich selber
an den Feierabenden etwas Hochfeines
vor die Nase setzen. Und ich bin mir
sicher, die natürliche Welt der
Weine hält immer noch eine neue Überraschung
für alle Sinnesorgane bereit.
„
Nastarowje“, -wie unsere polnischen
Erntehelfer beim Anstoßen
sagen-
grüßt Sie herzlichst,
Ihr Moselweingut Julius Treis
Übrigends habe ich bei meiner Tour
noch pro Nase eine Überraschung
dabei….

3.-7.
November
Süddeutschland bis Vogtland
10.-14.
November
Raum Ruhrgebiet
17.-21. November
Köln bis Aachen
24.-28.
November
Norddeutschland bis Bremen
2.-5.
Dezember
Hannover bis Berlin
8.-12. Dezember
Ostdeutschland bis Erzgebirge

April
2009
Ein
gut gelauntes „Hallo“ an
alle Weinfreunde!
Die
neue Weinliste ist fertig… und
bums - schon gibt es schönes Wetter!!!
Habe ich das nicht geschickt
eingefädelt? Früher hat das
nur mit „Teller leer essen“ geklappt,
aber da war ich auch noch jünger.
Nach diesem langen kalten Winter können
wir jetzt bei
wohligen Temperaturen wieder durchschnaufen!
Nun kann ich auch vermelden, dass wir
mit dem 2008er
einen eleganten, nuancenreichen Weinjahrgang
abgefüllt
haben. Dank des sehr gesunden, aromatischen
Traubengutes ist im trockenen und feinherben
Bereich wieder
mehr Auswahl. Hier spürt
man schon die Handschrift
des Filius´, der mit
Können und Leidenschaft
das Familienweingut „am heißen
Stein“ weiter voran bringt. Und das sehen wir mit Freude
und Anerkennung.
Die Kollektion Tobias Treis ist
eigentlich eine Händlerliste. Aber
unseren treuen Kunden möchten wir
diese Weine natürlich
nicht vorenthalten. Er
beliefert mit dieser Auswahl (in eigener
Ausstattung) den
Fachhandel (also Weinkontors und Gastronomie
in
Hamburg, Berlin, München…),
Wundern Sie sich also nicht,
wenn Sie diese Weine nur kurzzeitig zu
diesen Preisen von
unserer Homepage bestellen können.
(Danach wollen wir
ja fairerweise den Weinläden und
Mitbewerbern keine
Konkurrenz machen, ihre Verdienste um
gute Beratung
achten und ihre andere Kalkulation berücksichtigen.)
So können Sie jetzt aus einer großen
Auswahl von Vater
und Sohn ihren Favoriten aussuchen und
zu einem guten
Preis-Genuss-Verhältnis
bestellen. Nun wünsche ich Ihnen
viele angenehme Frühlingsgefühle
und mit einem guten Glas Wein auch noch
die
sprichwörtlich zusätzliche „Sonne
im Glas“.
Verwöhnen Sie sich auch mal wieder … und
alles wird gut… Und
mit der Sonne im Herzen bleiben wir auch
in 2009 in
gleicher Leidenschaft um gute Weine miteinander
verbunden.
Ich
freue mich, Sie bald in strahlender
Frische und bei
guter Dinge wiederzusehen.
Es grüßt Sie vieltausendmal…
die ganze Winzerfamilie
Julius Treis
aus Reil an der Mosel
Unsere
Auslieferungsfahrten Frühjahr
2009:
(Frei Haus ab 100 Euro oder plus
7,90 Euro Frachtkostenpauschale)
14. - 18. April:
Süden bis Osten: München, Karlsruhe, Tübingen, Hof, Vogtland,
Zwickau, Plauen...
20. - 25. April:
Ruhrgebiet und Sauerland, Duisburg,
Dortmund, Essen, Oberhausen...
27. - 30. April:
Köln bis Düsseldorf, Aachen, Belgien, NL...
4. - 9. Mai:
Norddeutschland, Hamburg, Bremen,
Celle, Cuxhaven, Schwerin...
11. - 16. Mai:
Berlin und Sachsen, Hannover, Limbach,
Leipzig, Dresden, Chemnitz, Erzgebirge
November
2008
Gedanken beim Wein
Mit Verstand ein Weinlein schlürfen
Froh sein, dass wir leben dürfen
Froh sein, dass wir leben dürfen...
Eine hübsche Jungfer küssen,
Nie sich sklavisch ducken müssen
Freundschaft mit den Freunden pflegen,
Möglichst sich normal bewegen.
Keinem die Erfolge neiden.
Dankbar werden und bescheiden
Aber mit sich selbst im klaren
Dennoch seinen Stolz bewahren
Die Talente frei entfalten
Kritisch sich und wach verhalten
Gegen die Vergreisung kämpfen
Seine eigne Stimme dämpfen
Auch die Gegner gelten lassen
Weder sich noch andre hassen
Niemals wegen Nichtigkeiten
Blau sich ärgern oder streiten
Oder hypochondrisch werden
Und sein Glück dadurch gefährden
Sondern still sein Weinlein schlürfen
Und, solange wirs noch dürfen
Die erwähnte Jungfer küssen
Das ist alles, was wir wollen -
Respektive können sollen -
Respektive können müssen

Unsere Auslieferungsfahren
Herbst 2008:
10. - 15. November:
Ruhrgebiet, Solingen,
Duisburg, Mülheim, Wuppertal,
Oberhausen, Rheine, Bochum, Menden
17. - 22. November:
Süddeutschland,
München, Vogtland, Zwickau, Werdau,
Greiz
24. - 29. November:
Norddeutschland,
Hamburg, Bremen, Rostock, Bad Schwartau
4. - 1. Dezember:
Berlin, Magdeburg,
Cottbus, Hannover
8. - 13. Dezember:
Erzgebirge, Eisenach,
Dresden, Leipzig, Chemnitz, Erfurt
15. - 20. Dezember:
Düsseldorf,
Aachen, Köln, Bonn, Holland, Belgien
Oktober 2007
Hoppla,
ist denn schon Weihnachten…?
Noch nicht ganz, liebe Weinfreunde,
aber wir sind auf dem besten
Wege dorthin,
denn schon sind Kürbisse und Federweißer
ersetzt worden durch Lebkuchen und Glühwein.
Und so melde ich mich, wie alle Jahre
wieder, mit der gewohnten vorweihnachtlichen
Frage:
Welche Wünsche soll ich Ihnen in
diesem Jahr erfüllen?
Für das Flüssige bin ich ja
zuständig (für das Überflüssige
die Kaufhäuser). Soll es eine liebliche
Spätlese sein gegen den gefürchteten
Winterblues, soll es ein roter Barrique
sein für die gemütlichen Winterabende
auf dem Kuschelsofa, soll es ein halbtrockener
Kabinett sein als ritterliche Begleitung
der Weihnachtsgans, soll es ein trockener
Rieslingsekt sein für die stürmische
Begrüßung des neuen Jahres
oder soll es eine edelsüße
Auslese sein für den langersehnten
Besuch der lieben Schwiegermutter über
die Feiertagen? Ich kann alles liefern… Auch
den Schnaps danach, wenn es allzu gut
geschmeckt hat und man noch lange an
die Feiertage denkt – vor dem
Spiegel.
Dieses Mal haben wir auch zwei Abfüllungen
auf der Liste
(Faß No.0632 feinherb und Faß No.0622
lieblich), welche nach einer Idee von
unserem Sohn Tobias mit dem neuen STELVIN-Schraubverschluß abgefüllt
worden sind. Der Siegeszug dieses neuen Weinverschlusses kommt aus der Schweiz,
in der schon seit vielen Jahren ein überwiegender Teil der Weinflaschen
hiermit verschraubt werden. Australien und Neuseeland waren die Vorreiter.
Nun hat auch die „alte“ Weinwelt diese Alternative zum Korken entdeckt.
Selbst bei Bordeaux- und Burgunderweine ist er schon zu finden. Die Testergebnisse
sind mehr als überzeugend.
Die
Abfüllungen sind neutral verschlossen,
die Weine sind lagerfähig und Frucht und Frische bleiben sehr gut erhalten.
Das inzwischen verstärkte Problem gute Korken zu finden gibt es dabei
für
uns Winzer nicht und Sie, als Weinfreund, haben immer 100% Qualität.
Der Wein präsentiert sich im Glas ohne Makel und genau so, wie er den
Weinkeller verlassen hat. Kein Korkschmecker verdirbt die Vorfreude. Der
einzige Nachteil
beim Entkorken: es macht nicht mehr PLUP.
Machen Sie den „Selbstversuch“ und probieren einmal aus, ob Sie sich
mit der neuen Ausstattung anfreunden können. Jeder Kunde darf sich hierfür
aus unseren zwei Abfüllungen eine Flasche gratis aussuchen. Ich freue mich,
wenn wir dann von Ihnen hierzu mal eine Rückmeldung erhalten. Gerne
können Sie für eine Meinung dazu auch unser Gästebuch unter
www.Treis-Wein.de benutzen. Vielleicht finden sich dann auch vom neuen
Jahrgang 2007 einige Abfüllungen in diesen neuen Flaschen.
Ich
melde mich für die diesjährige
Bescherung an in der Woche von – bis
(siehe Daten im Anhang)
Bis dahin lauter schöne Grüße aus einem herbstgoldenen Moseltal,
Ihr Familienweingut Julius Treis
* Unsere Weintouren
Herbst 2007:
5. – 10.11.:
Raum
München,
Greiz, Schleiz, Plauen
12. – 17.11.:
Raum Ruhrgebiet,
Solingen, Duisburg, Mülheim , Wuppertal,
Oberhausen, Rheine, Bochum, Menden
19. – 24.11.:
Raum Köln,
Bonn, Aachen, Belgien, Niederlande,
Ruhrgebiet,
Werl, Meinerzhagen, Unna, Hagen, Dorsten,
Olsburg, Paderborn, Münster
26. – 1.12.:
Raum Zwickau, Leipzig, Chemnitz, Dresden,
Erfurt, Lollar,
Erzegebirge
3. – 8.12.:
Raum Berlin, Cottbus, Magdeburg
10. – 15.12.:
Raum Hamburg, Bremen, Golslar, Rostock,
Uslar, Bad Schwartau
April 2007
Liebe Freunde unserer Familie und der
Treis-Weine!
Sie sind sicher
schon in froher Erwartung der neuen
Weinliste, ist doch ein Teil
des 2006er Jahrgangs inzwischen abgefüllt
und ganz wunderbar geraten. Viel Tiefe
und Schmelz sind charakteristisch für
die neuen Abfüllungen.
Dass Sie eine
bekömmliche Qualität
zu schätzen wissen, das beweist
Ihre Treue zu Ihrem Moselweingut. Sie
gehören zu den Menschen, die Erdbeer-Joghurt
essen und nicht Joghurt mit Erdbeergeschmack,
Sie können Textilien von KiK und
Bogner unterscheiden und Sie haben im
schönen Rahmen an der Wand nicht „Malen
nach Zahlen“, sondern Kunst. Sie
schauen beim Essen und Trinken auch nach
der Güte und nicht nur nach „saubillig“.
Gut so, denn Ihr Geist ist gesund und
Ihr Körper dankt es Ihnen.
Die Natur in ihrer
individuellen Art fordert uns Weinbauern
immer wieder aufs
Neue heraus und schenkt uns, wenn wir
einfühlsam mit ihr umgehen, immer
wieder ein unverwechselbares Ergebnis.
Das nehmen wir nach der ehrgeizigen Arbeit
im Weinberg und dem behutsamen Hätscheln
im Keller auch dankbar in Besitz. Nun
möchten wir unsere Erzeugnisse gerne
mit Ihnen teilen.
Dankbar wären wir Ihnen aber auch,
wenn Sie die gute Quelle von Ihren Moselweinen
im Bekanntenkreis erwähnen würden.
QUALITÄT ist ja bekanntlich die
beste Werbung, aber es heißt auch „Klappern
gehört zum Handwerk“ und man
soll „das Licht nicht unter den
Scheffel stellen“. So ist eine
Empfehlung eines zufriedenen Kunden von
besonderem Wert. Erwähnen Sie ruhig,
wenn Sie in dieser Richtung etwas für
mich getan haben und ich revanchiere
mich gerne.
Auf unserer neuen
Computer-Präsentation
befindet sich nun auch ein „Gästebuch“,
worauf wir unsere Kunden oder Feriengäste,
die einen Internet-Anschluß besitzen,
aufmerksam machen möchten. Schauen
Sie einmal rein unter www.Treis-Wein.de.
Wenn Sie einem/r
neuen Weinfreund/in auch gerne mal
die Mosel zeigen und dabei
Ihre Winzerfamilie besuchen möchten,
so würden wir uns darüber sehr
freuen. Immer samstags um 14 Uhr haben
wir für Wein- und Wissensdurstige
ein Wein-Wander-Seminar mit Weinprobe,
für unsere eigenen Gäste natürlich
gratis. Aber wir sind auch an jedem anderen
Tag flexibel. Eine kurze telefonische
Absprache reicht.
Aber zuerst bin
ich für Sie wieder
auf Achse und zwar in der Woche
von
* bis * (s.Anhang)
Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben
recht schöne Ostertage und einen
zauberhaften Frühling
Ihre Winzerfamilie Treis
Unsere
Auslieferungsfahrten im Frühjahr
2007 frei Haus:
12. – 14.
April im Raum:
Köln – Bonn
Aachen – Düsseldorf – Neuss – Solingen
17. – 21.
April im Raum:
Frankfurt – Baden-Baden – Nürnberg – München
Plauen – Greiz – Vogtland
23. – 28.
April im Raum:
Hamburg – Bremen
Magdeburg – Berlin
3. – 5.
Mai im:
Ruhrgebiet
7. – 12.
Mai im Raum:
Zwickau – Dresden – Chemnitz – Leipzig
- Erzgebirge
Goldener Oktober 2006
KUNDENBRIEF
zur FRÜHJAHR-TOUR 2006
März
2006
Hallo
Sportsfreunde (beiderlei Geschlechts),
es gibt sicher
wichtigeres als Fußball.
Aber von allem Unwichtigen auf der Welt
ist Fußball bei Weitem das Wichtigste.
So fiebere ich natürlich, wie
Sie sicher auch, der WM 2006 entgegen.
Die
halbe Welt kommt ja zu uns nach Deutschland
und
ist „Zu Gast bei
Freunden“. Da werden wir ihnen
ja wohl auch unsere deutschen Produkte
auf den Tisch bringen…
Hat übrigens jemand den Sie kennen
bei der Eintrittskarten-Lotterie gewonnen?
Ich muß leider das Adrenalin
vom Sofa aus aushalten.
Wir
Sportbegeisterte leben ja einträchtig
und friedfertig mit allen auf dieser
einen Erde, nur eben auf verschiedenen
Spielhälften. Hoffentlich gibt es
nach dem einstigen Wunder von Bern am
9.Juli 2006 auch das Wunder von Berlin.
Aber ich weiß schon jetzt, keiner
von den Spielern heute kann so super
agieren wie ich früher. Jede Torchance
habe ich verwandelt (glaube ich jedenfalls).
Durch unsere Steillagenweinberge waren
meine Beinmuskeln gut trainiert. Leider
wurde mein Talent als Fußballstar
nicht entdeckt. Darüber freuen
sich ja nun meine Weinkunden, denn
auch hier
an der Mosel arbeite ich fair und auf
einem guten Tabellenplatz.
Überall ist jetzt auch die Werbung
angelaufen mit diesem komischen Zotteltier
Goleo, der außer einem Leibchen
nichts anhat und dazu einen Fußball
mit Namen Pille in der Hand hält.
Er findet zwar, dass er die Schönheit
von Ballak, die Eleganz von Maradona
und das weltmännische Auftreten
von Beckenbauer hat, aber von mir bekäme
er die Rote Karte wegen dem öffentlichen Ärgernis
untenrum.
Sonst
sieht man in der Werbung ja überall
immer nur aufreizende Frauen, aber dieses
Mal wollen wir uns weder von ihnen, noch
vom Maskottchen ablenken lassen und nur
die Rundungen des Balles sehen, am Liebsten
im gegnerischen Tor. (Calmund wäre
als Werbefigur ja noch eine gewichtige
Alternative gewesen, wenigstens was die
attraktive Werbefläche anginge.
Von der Anatomie her kommt für die
Trikotwerbung ja auch keine Frau in Frage,
weil die Reklame ja nur verzerrt rüber
käme). Aber wir schreiben ja nun
mal das Jahr „null sex“ und
da sollten wir die nackten Tatsachen
nicht hochsterilisieren!!!
Meine
Werbung für Wein ist da eher
traditionell, weniger aufreizend und
sogar unverschlüsselt. Für
einen gepflegten Fernsehabend empfehle
ich Ihnen unsere deutsche Elite: den
dunklen Dornfelder, den roséroten
Spätburgunder, die weißen
Sorten Müller-Thurgau und Kerner
und natürlich, als Libero überall
einsatzfähig den Mosel-Riesling,
eben Schwarz-Rot-Gold. Dazu Sekt für
die überschwängliche Siegesfeier
oder Hochprozentiges gegen Magengrollen
beim vorzeitigen Ausscheiden. Aber wollen
wir mal hoffnungsfroh in die Röhre
schauen.
Vor
dem Auftakt komme ich auf jeden Fall
noch
für
eine Begegnung mit Ihnen in der Woche
von * bis * (s.Anhang)
Bestellen
Sie noch schnell vor dem Anpfiff
von meinen
Flaschen, die keine teure
Ablösesumme kosten. Das Aufgebot
vom Weingut Julius Treis ist gerade in
jugendlicher Top-Form: sauber, überzeugend
und ich wette, stark medaillenverdächtig.
Die Kellerkinder von der Mosel gehören
eben zur Elite des Gastgeberlandes
und sie sind immer gerne zu Gast bei
Freunden.
Und ich denke, sie freuen sich sehr
auf Ihren Pokal…
WIR SIND DEUTSCHLAND
Und vielleicht schon bald: WIR SIND
WELTMEISTER.
Prosit auf den Sportgeist der Nationen.
Willkommen zu Gast bei Optimisten.
„TOI-TOI-TOI“ der DEUTSCHEN
ELF und Ihnen eine gute Saison wünscht
das
Weingut Julius Treis
Weintouren
Frühjahr
2006 frei Haus:
Woche
24.4. – 29.4.
Raum Frankfurt / Karlsruhe
München / Plauen / Hof / Greiz /
Vogtland
PLZ 07, 6, 7, 8
Woche
2.5. – 6.5.
Raum Zwickau / Ehrfurt / Jena /
Chemnitz bis Erzgebirge
Berlin bis Magdeburg / Potsdam, Cottbus
bis Dresden
PLZ 1, 3, 01, 03, 04, 06, 07, 08, 09
Woche
8.5. – 13.5.
Ruhrgebiet,
Münster, Menden, Düsseldorf
PLZ 33, 42, 45, 46, 47, 48, 56, 58, 59
Woche
15.5. – 20.5.
Raum Hamburg / Bremen /
Bielefeld / Hannover / Lübeck /
Cuxhaven / Tarp / Schwerin
PLZ 19, 2
27.5.
Bonn
/ Köln
Aachen / Neuss, Belgien, Holland
Genauere Terminabsprache per Telefon!
Kundenbrief zur Weinliste Herbst 2005
3. Oktober 2005
Liebe
Gläubige, Ungläubige
und Andersgläubige,
was für Schlagzeilen, seit wir uns
im Frühjahr zuletzt
gesprochen haben.
Da wurde in Rom gewählt, es stieg
weißer Rauch auf, es läuteten
ü berall die Glocken und wir konnten auf
Seite 1 lesen:
WIR SIND PAPST.
Nun
hat sich unsere "Heiligkeit" bei
seiner Ansprache in Rom als
"
Arbeiter im Weinberg des Herrn" bezeichnet.
Bisher hatten wir dafür Polen ...!
Aber Hartz IV zeigt Wirkung! Und dann
der Weltjugendtag in Köln,
wohin sich auch unser Jüngster gezogen
fühlte. So mussten wir,
mitgerissen von den Emotionen, zu Ehren
dieses geschichtsträchtigen
Ereignisses eine Sonderfüllung "Messwein" herausgeben.
Und damit
bekommen Sie den Segen der Natur "Urbi
et orbi" nun auch von
Ihrem katholisch getauften Winzer.
Und, Luther würde sich im Grabe umdrehen,
man muß sogar dafür bezahlen.
In diesem Sinne:"Möge der
Wein mit euch sein."
Da ist eine bundesdeutsche Sonderedition
schon schwieriger heraus-
zubringen. Sollten wir die Flaschen "SCHWAMPEL" oder "Schrö-kel"
nennen ? (Denn ein Bayer in höchsten Ämtern
reicht.)
Wie bekömmlich wäre diese Füllung
? Oder fassen wir uns nach dem
Genuß aus einem Cuvée aus
drei Partien dann auf einmal an den Kopf
und stöhnen "Habemus Kater".
Und unser schnöder Mammon ist für
eine Wahl mit säuerlichem Nachgeschmack
auch noch futsch ?
Was passiert, wenn die zwei wichtigsten
Deutschland Dienenden
sich auf einmal lieben und sich heiraten
wollen ?
Ich
erfreue mich vorerst mal an den Weinen,
welche
die
Schöpfung
hervorgebracht hat und danke auch
dem Herrgott für die gute Ernte,
die wir auch mit dem 2005er wieder
erwarten dürfen. Auch danke ich
den Fiskalrittern, wenn sie mir für
die Arbeit noch etwas für den
Klingelbeutel übrig lassen.
Ich fahre dann wieder, dieses mal mit
teurem Sprit, hinaus in Gottes
schöne Welt, und zwar zu Ihnen.
Wählen
Sie jetzt Ihre Favoriten aus meiner
Liste,
noch bevor auf
alles Irdische die Mehrwertsteuer
erhöht
wird.
Sie bekommen von mir auch reinen Wein
eingeschenkt.
Wählen Sie Rot oder Weiss Hauptsache
TREIS !
Ich halte mein Wahlversprechen und
freue mich über den treuen
Bürgerkontakt, den wir miteinander
pflegen.
Ihr Weingut Julius Treis
KUNDENBRIEF
zur FRÜHJAHR-TOUR 2005
1.
April 2005
Frohe
Frühlingsgrüße
an meine lieben Weinfreunde
von Flensburg bis Garmisch, von Aachen
bis Dresden,
in Belgien, Holland, Österreich
und der Schweiz
Nach
dem langen harten Winter freuen wir
uns wieder über die erwachende
Natur. Und während wir im Weinberg
gerade beobachten, ob die Augen der Reben
hoffentlich durch die harten Nachtfröste
des letzten Winters nicht gelitten haben,
ist anderorts schon der 2005er sicher
im Keller. Tatsächlich ! und es
ist kein Aprilscherz. Über die Traubenlese
des 2005er berichtet uns laufend unser
Sohn Tobias per Mail. Seit Februar befindet
er sich auf der südlichen Welthalbkugel.
Er hatte das Glück zum Ende seines
Weinbaustudiums einen Praktikumsplatz
in Süd-Afrika in einem tollen Weingut
zu bekommen (der u.a. auch Baron Rothschild
von Chateau Lafite Rothschild gehört).
Man schätzt in der Weinbrache weltweit
die deutschen Önologen (die Geisenheimer)
wegen ihres sehr guten Wissensstandes;
und dazu kommen natürlich noch die
deutschen Tugenden…! Und so sind
wir froh, dass er außer den Erlebnissen
mit den vielen Schwarzarbeitern auch
viele praktischen Erfahrungen mit den
Weinen von Two Oceans machen kann und
viele neue Menschen kennen lernt. Wir
können ganz zufrieden sein, dass
unser Filius so begeistert den Beruf
des Winzers ausübt, weltoffen und
wissbegierig ist und auch noch immer
die heimischen Ergebnisse aus dem Steilhang
schätzt. Und wenn er mal noch das
passende Frauchen für seine grüne
Seite gefunden hat (vielleicht bringt
er ja auch eine aus Schokolade mit nach
Hause?) kann ich meine krummen Gräten
etwas ausruhen. Wir werden sehen. Die
Weine des letzten Jahrgangs sind ganz
top und tragen auch schon ein wenig die
Handschrift einer kontrollierten Kellerführung.
Vieles kannte man vor Jahren noch nicht,
genau so wenig wie Magensonde oder Feinstaub.
Aber wir lernen immer mehr. Der Qualitätsanspruch
verlangt manchmal eine Opfergabe von
Papa und auch Mama muß bei größeren
Investitionen noch zustimmend mit dem
Kopf nicken. Qualitätsoptimierung
heißt das Zauberwort und das Ergebnis
kann sich sehen lassen. Von unseren 2004er
Abfüllungen sind wir ganz angetan.
Kaum in Erinnerung sind Jahrgänge,
in der die gesamte Kollektion eine so
wunderschön fruchtbetonte Nase hatte.
Bei den fachlichen Vorproben bekamen
unsere Weine höchstes Lob, ob Riesling,
Rivaner oder die Rotweine. Nun müssen
wir uns nur noch daran laben.
Für
die Weinprobe zu Hause bin ich wieder
zu Ihnen unterwegs
in der
Woche
von
bis
Wie
wäre es mal wieder mit einer
Einladung an Freunde zu einem symbolischen
Gang durch die Weinwelt? Thema der Einladung "Weine
der Welt" oder "Deutsche Weinwelt" oder "Weissweine" oder "Treisweine" oder,
oder… Vergleichen Sie mal unsere
Qualitäten und unsere Preise. Ein
schöner Abend mit Freunden ist ja
auch wie ein guter Wein – er schenkt
Freude und hinterlässt eine heitere,
schöne Erinnerung.
Es
drängt
mich, auch Sie, liebe Freunde, bald
wieder zu sehen.
Ihr Moselwinzer Julius Treis
Auslieferungs
Frühjahr 2005
14.-16.4.
Mosel, Eifel, Hunsrück
18.-23.4.
Zwickau, Vogtland,
Erzgebirge, Chemnitz
München, Karlsruhe
PLZ 6, 7, 8, 04, 07, 08, 09
25.-30.4.
Hamburg, Berlin, Dresden
PLZ 1, 2, 3, 01, 03,
2.-7.5 Ruhrgebiet
PLZ 45, 46, 47, 48, 56, 58, 59
9.-14.5
Bonn, Aachen, Holland, Belgien
PLZ 4, 5, 52, 54, 40, 41, 42
Kundenbrief zur Weinliste Herbst 2004
Oktober 2004
Denkt euch, ich habe das Christkind
gesehen
Es war beim Finanzamt zu betteln und
flehen
Denn das Amt hatte eine Mahnung geschrieben
An die Himmlichen Heerscharen auf Wolke
Sieben
Denn das Finanzamt ist gerecht und teuer
Verlangt von jedem die Einkommenssteuer
Das Amt will noch wissen wie es angehen
kann
Dass das Christkind so viel verschenken
kann
Das Finanzamt hat es nämlich nicht
kapiert
Wovon es den Heiligen Abend finanziert
Das Christkind rief "Meine Engel
stellen die Geschenke her"
Da wollte es wissen, ob die Beschäftigung
angemeldet wär
Ob ein 400-Euro-Job oder ein Zuverdienst
zu Hartz IV
Denn dann müsse man prüfen
ob Lohnsteuer anfiele hier
Ob ein innergemeinschaftlicher Erwerb
dies vielleicht ist
Ob Veranlagungssteuer anfiele, man kennt
ja die Tricks
Und für den Wareneinkauf müsse
es Quittungen geben
Und die Gewinne wären anzugeben
Und sollte es etwa Kapitalvermögen
haben
Dann wäre es besser dieses jetzt
zu sagen
Oder kämen die Gelder, das wäre
ein besonderer Reiz
Von einem illegalen Konto aus Luxemburg
oder der Schweiz?
" Ich verschenke die Sachen mit Gottes
Segen"
Ja, dann wäre das noch mit Spendenquittungen
zu belegen
"
In alle Länder bringe ich Sachen
mit denen ich die Menschen will glücklich
machen"
Auch das noch, es wäre ja wohl
nicht geheuer
Da fehlten ja Angaben zu Zoll und Ausfuhrsteuer
Wurde die Bemessungsgrundlage optimiert
Oder die Bilanz frisiert?
Das Finanzamt bekam so eine Ahnung
Und drohte dem Christkind mit der Steuerfahndung
Und überhaupt sähe man eine
Gewinnorientierung nicht ein
Drum entziehe man ihm am besten den Gewerbeschein
Drum Freunde, gebt mir eure Wünsche
herein
Ich beschere euch gerne mit himmlichem
Wein
Ich freue mich auf euren Wunschzettel
wie alle Jahre wieder
Und komme mit meinem Schlitten in eure
Gegend hernieder
Und ist es da draußen auch bitterkalt
und weiß
Es findet jedes Türchen euer Weingut
Julius Treis
Bescherung ist dann in der Woche
Von
bis
Frohe
Segenswünsche und bis zum
Klingelingeling….
Kundenbrief
zur Weinliste Frühjahr
2004
April 2004
Gott
zum Gruße,
lieber Weinfreund!
Wir
preisen das Weinjahr 2003, dessen
Ertrag wir
mit
viel Vorfreude auf die
Flasche gefüllt haben und den wir
Ihnen jetzt in jugendlicher Frische anbieten
dürfen.
Wir
erinnern uns alle noch an den superheißen
Sommer mit Rekordtemperaturen. Nach Mallorca
musste man der Sonne wegen in dem Jahr
wirklich nicht fahren. In die Weinberge
gingen wir für die Laubarbeiten
schon bei Tagesanbruch und hielten tagsüber
Siesta, bis es gegen Abend wieder schattiger
und erträglicher im Steilhang wurde.
Im Südhang haben wir im Sommer nämlich
den Äquatoreffekt –senkrechte
Sonneneinstrahlung- und die Sonne brennt
einem dort gnadenlos auf die Birne. So
hatten wir in dem Ausnahmejahr die gleitende
Arbeitszeit im mediterranen Stil eingeführt.
Der
Rebstock mag es ja hitzig, aber ohne
Regen geht
die Assimilation auf
Sparkurs. Die Entwicklung verlangsamt
sind, die Erntemenge wird geringer,
die Extraktwerte bleiben kleiner.
Die charakteristisch
säurebetonten Rieslinge von 2003
fallen filigran und weich in der Säure
aus, sind jung trinkreif und haben ein
enormes Bündel von exotischen Fruchtarmomen.
Geschmacklich ein Gedicht.
Die
Weinbaugemeinden, welche das Glück
hatten, zwischendurch mal mit einem Wärmegewitter
erfrischt worden zu sein, haben jetzt
schön ausgereifte Weine und andere
Weinbaugemeinden mit Spitzenlagen mussten
wegen Hitzeschäden Abstriche bei
ihren Hoffnungsträgern machen. Reil
hatte zwischendurch mal den Segen von
oben erfahren. Und das ist gut so. Die
kleine aber feine Mostausbeute macht
den 2003er zu einem außergewöhnlichen
Jahrgang, über den man noch lange
sprechen wird. Seien Sie neugierig
auf unsere gelungene Kollektion.
Aber
Vorsicht: Kaufen Sie auf keinen Fall
die Rarität Nr. 0326 (erste
kleine Ernte Jungfernwein). Sie werden
alles was Sie bisher getrunken haben
und alles was Sie zukünftig trinken
werden daran messen und kaum einen ebenbürtigen
finden.
Überprüfen Sie Ihren Bedarf
für das nächste halbe Jahr.
Fehlt Sekt und Secco, Traubensaft und
Destillate, Rot-, Rosé und
Weisswein?
In Ihrer Gegend bin ich wieder in der
Woche
Von
bis
Bis
dahin recht herzliche Grüße.